Erklärfilm zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt

Selbstbestimmt leben und lieben!

Dieser Clip gibt einen Einblick in das Thema geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Wer Lust hat, sich weiter zu informieren, findet hier eine Übersicht über Links und Anlaufstellen für Jugendliche bundesweit und sortiert nach Bundesländern. Weitere Links zum Weiterlesen finden sich unten. Vielleicht ist auch das Glossar auf unserer Homepage interessant. Deutsche Untertitel sind sowohl in der Youtube- als auch in der Download-Version vorhanden.

Der Film kann zu Bildungszwecken hier heruntergeladen werden – inklusive deutscher Untertitel (zip), außerdem eine pdf mit einer Kommentierung für Pädagog_innen.

Film und Material dürfen gerne ohne Rücksprache zu nicht-kommerziellen Bildungszwecken verwendet werden (wir freuen uns aber darüber, mitzubekommen, wie der Film verwendet wird). Keine kommerzielle Verwendung, keine Veränderungen, keine Weiterveröffentlichung ohne Rücksprache.

Der Clip enthält viele Informationen in kurzer Zeit. Es kann daher sinnvoll sein, ihn mehrfach anzuschauen und/oder nach den einzelnen Kapiteln zu unterbrechen. Informationen für pädagogische Fachkräfte finden sich hier.

Der Clip legt einen Schwerpunkt auf Vielfalt. Mehr Informationen zu Diskriminierung gibt es zum Beispiel bei den Links unten.

Weil der Clip so kurz ist, mussten wir ein paar Dinge vereinfachen.  Zum Beispiel sagen wir im Clip, dass bei trans* Menschen die Geschlechtsidentität nicht mit dem Geschlecht in der Geburtsurkunde übereinstimmt. Das stimmt für die erste Geburtsurkunde, die ein Baby bekommt. Aber wenn eine trans* Person das Geschlecht im Personalausweis ändern lässt, dann bekommt die Person auch eine neue Geburtsurkunde mit dem richtigen Geschlecht. Außerdem wird im Clip gesagt, Menschen, die körperlich nicht in die biologisch-medizinischen Vorstellungen von ‚männlich‘ und ‚weiblich‘ passen, gelten als ‚intergeschlechtlich‘. Der medizinisch-biologische Begriff wäre allerdings ‚intersexuell‘. Der Begriff wird aber von vielen intergeschlechtlichen Menschen kritisiert. Ein paar Informationen dazu finden sich hier.

Für mehr Informationen und Anlaufstellen empfehlen wir folgende Organisationen und Materialien:

  • IVIM/OII Deutschland: deutsche Vertretung der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen (IVIM)
  • Elisa Barth, Ben Böttger, Dan Christian Ghattas & Ina Schneider (Hrsg.): Inter – Erfahrungen intergeschlechtlicher Menschen in der Welt der zwei Geschlechter. Kann hier bestellt werden.
  • TransInterQueer e.V. (TrIQ): Verein von und für trans*, inter* und queer lebende Menschen in Berlin und darüber hinaus
  • Bundesverband Trans* e.V. (BVT*): Vereinigung von Selbstorganisationen, die sich für die Rechte von trans* Menschen in Deutschland einsetzen
  • Mein Geschlecht: Onlineportal für trans*, inter* und genderqueere Jugendliche
  • MeinNameMeinPronomen: Broschüre zu Trans*
  • meinTestgelände: Online-Gendermagazin für Jugendliche
  • Jugendnetzwerk Lambda e.V.: bundesweites Netzwerk von und für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*
  • In&Out: Peer to Peer-Beratungstelle des Jugendnetzwerks Lambda. Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene, per Email, Chat, Telefon, Brief und persönlich (in Berlin)
  • Queere Bildung e.V.: Bundesverband der Bildungs- und Aufklärungsprojekte sowie Bildungsinitiativen im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
  • Asexual Visibility and Education Network (AVEN): Forum von und für asexuelle Menschen
  • Wer „A“ sagt, muss nicht „B“ sagen: Zine und Blog über Asexualität
  • AktivistA: Verein zur Sichtbarmachung von Asexualität
  • Weitere Informationen zu den Angeboten des Projekts Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort finden sich hier.

Der Clip ist im Rahmen des Modellprojekts Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung entstanden. Das Modellprojekt wird gefördert im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie weiteren Ko-Finanzierer*innen (siehe Logos unten). Inhalte und Konzept wurden entwickelt durch das Projektteam Vivien Laumann, Katharina Debus und Sarah Klemm. Die technische und künstlerische Umsetzung erfolgte durch Pudelskern.

Zuletzt aktualisiert am 31.10.2018