31.08.2020 - 02.09.2020

3-tägige Fortbildung zu "Inter* als Thema geschlechterreflektierter Pädagogik" im Waldschlösschen


16.07.2020 - 13.08.2020

Online-Seminarreihe: Emanzen, Alphamädchen oder Heilsbringerinnen?

Eine Online-Seminarreihe mit Katharina Debus zu Weiblichkeitsanforderungen zwischen Traditionalität und Modernisierung und zur subjektiven Funktionalität von Diskriminierung sowie Antifeminismus von Seiten von Frauen und Mädchen

im Rahmen des Projekts Schnittstelle Geschlecht – Geschlechterreflektierte Bildung als Prävention von Sexismus, Vielfaltsfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Die Ausschreibung kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Frauen, Mädchen und Weiblichkeit werden heute im öffentlichen Diskurs sehr widersprüchlich thematisiert. Postfeministische Diskurse behaupten, Frauen und Mädchen seien längst Männern und Jungen gleichgestellt und wer heute noch feministisch sei, sei realitätsfremd, hänge einer Opfermentalität an oder sei männerhassend und sexuell frustriert. Außerdem würden feministische Interventionen wie #metoo nur zu mehr Verkrampftheit zwischen den Geschlechtern führen. Oft wird der Blick auf die Erfolge bestimmter Frauen gelenkt und Empowerment verkürzt als eine Individualisierung weiblichen Erfolgs verstanden – mit viel individueller Stärkung, aber ohne Herrschaftskritik. Gleichzeitig werden Frauen und Mädchen oft als die weniger diskriminierenden Wesen adressiert und als Heilsbringerinnen für eine bessere Zukunft idealisiert. Sie verhalten sich aber dennoch ebenfalls diskriminierend und antifeministisch. Unter anderem in antifeministischen und vielfaltsfeindlichen Diskursen lassen sich dabei Spuren finden, was solche Verhaltens- und Denkangebote auch für Frauen und Mädchen attraktiv machen könnte.

Die Online-Seminarreihe nähert sich diesem Komplex aus verschiedenen Perspektiven. Dabei liegt der Fokus auf Deutschland.

Manche Bausteine der Online-Seminarreihe sind einzeln buchbar, andere nur in Kombination bzw. kombiniert mit einer Textlektüre oder dem Anschauen einer Online-Dokumentation. Bitte beachtet/beachten Sie die Hinweise zu Voraussetzungen und Zielgruppen in den einzelnen Modulbeschreibungen.

Organisatorisches:

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt unter anmeldungen-interventionen[at]dissens.de mit folgenden Angaben: Name, Wohnort, Organisation bzw. Institution bzw. Tätigkeit, gewählte Module, Zoom-Erfahrung, ggf. Rückfragen bzw. Anliegen. Da die Plätze in den Modulen begrenzt sind, bitten wir um verbindliche Anmeldungen und ggf. rechtzeitige Absagen, um ggf. Menschen auf der Warteliste berücksichtigen zu können. Aufgrund der Förderung durch den Berliner Senat sind wir gehalten, Teilnehmende mit Wohn- bzw. Arbeitsort in Berlin bevorzugt zu berücksichtigen.

Zoom: Die Online-Seminare finden passwortgeschützt über Zoom statt. Wir wissen um die politische Kritik an Zoom, haben nach gangbaren und stabilen Alternativen gesucht, aber für diese Online-Seminarreihe keine geeignete Alternative gefunden.

Technische Ausstattung: Teilnehmende brauchen eine Kamera und ein Mikrophon (beides ist in den meisten Laptops und Smartphones bereits installiert) bzw. besser ein Headset. Es empfiehlt sich eine Teilnahme über einen Computer. Eine Teilnahme über Smartphone oder Tablet ist möglich, aber durch den kleinen Bildausschnitt erfahrungsgemäß anstrengend und es steht nicht der volle Funktionsumfang zur Verfügung.

Wir bitten insbesondere zoom-unerfahrene Teilnehmende, sich bereits zu Beginn des Technik-Check-Ins einzuloggen, um eine Chance zu haben, mögliche technische Probleme zu erkennen und bestmöglich zu lösen. Es empfiehlt sich, sich bereits vorher mit Unterstützung von Freund*innen oder Kolleg*innen mit Zoom vertraut zu machen.

Barrieren: Die Vorträge werden teils durch Powerpoint-Visualisierungen unterstützt. Diese können bei Bedarf vorab zugesandt werden. Bei rechtzeitiger Nachricht bemühe ich mich darum, so vorzutragen, dass der Vortrag auch ohne die Visualisierungen zu verstehen ist.

Datenschutz & Aufzeichnungen: Die Teilnehmenden-Dokumentation für die Fördergeber_innen findet per Screenshot mit ausgeschalteten Videos statt. Die Vorträge der Module 1, 3 und 4 werden aufgezeichnet. Dabei werden nur die Referentin und die Präsentation aufgezeichnet. Die Privatsphäre der Teilnehmenden bleibt gewahrt. Die Anmeldung gilt als Einverständnis mit diesen Aufzeichnungen der Referentin und Präsentation. Sie gilt ebenfalls als Einverständnis mit der Speicherung der im Anmeldevorgang genannten Daten zum Zweck der Teilnehmenden-Verwaltung. Bzgl. Datenschutz bei Zoom-Nutzung verweisen wir auf die Datenschutzaussagen von Zoom. Rückfragen zu Einstellungen im Webinar können an die Anmeldeadresse gerichtet werden. Weitere Informationen zum Datenschutz unter https://www.dissens.de/disclaimer.

Modul 1:

Widersprüchlich und anstrengend!

Ein Online-Seminar zu aktuellen Weiblichkeitsanforderungen zwischen Traditionalität und Modernisierung

Do, 16.7. 15-18h, Technik-Check-In ab 14:30

Zielgruppe: Alle Interessierten. Transfers werden öfter einen Blick auf Pädagogik werfen, aber auch Nicht-Pädagog*innen sind herzlich willkommen. Ich bemühe mich um eine gut verständliche Sprache, aber Fremdwörter werden aufgrund der zeitlichen Dichte immer wieder vorkommen. Es darf dazu gerne nachgefragt werden.

Dieses Online-Seminar besteht wesentlich aus einem Vortrag mit kürzeren Austauschphasen in Zufallsgruppen und einer Pause. Der Fokus liegt auf Weiblichkeitsanforderungen, also gesellschaftlichen Bildern, wie ein Mensch sein und sich verhalten muss, um als ‚richtige/s‘ oder ‚normale/s‘ Frau oder Mädchen zu gelten, und auf deren Konsequenzen. Unter anderem wird es um Widersprüchlichkeiten zwischen Traditionalität und Modernisierung, Überforderung und Balance-Akte, Schamgefühle beim Scheitern an emanzipatorischen Ansprüchen, Distanz zu Feminismus, Weiblichkeit und Frauen, sowie Bescheidenheits-, Selbstlosigkeits- und Selbstkritik-Ansprüche gehen.

Der Vortrag beschäftigt sich mit engen gesellschaftlichen Bildern von Weiblichkeit, es geht also mehr um einschränkende Muster und Normen als um Vielfalt und Individualität. Dabei geht es nicht darum, wie ‚die‘ Frauen oder Mädchen sind, sondern um die Effekte gesellschaftlicher Bilder.

Modul 2:

Selbstreflexion zu Weiblichkeitsanforderungen

Ein Online-Seminar für Frauen und für Menschen, die als Mädchen (fremd)sozialisiert wurden

Do, 23.7. 15-18h, Technik-Check-In 14:45

Zielgruppe: Das Online-Seminar richtet sich an Menschen, die Lust haben, in diesem Kontext eigene Erfahrungen mit Weiblichkeitsanforderungen zu reflektieren. Es ist offen für Menschen, die heute als Frauen leben, und für Menschen, die von anderen in ihrer Kindheit und/oder Jugend als Mädchen behandelt wurden. Rückfragen ggf. gerne unter der Anmelde-Adresse.

Teilnahme-Voraussetzungen siehe unten.

Aufbauend auf dem Vortrag vom ersten Modul wird dieses Online-Seminar einen Raum und Anregungen für Austausch zu eigenen Erfahrungen mit Weiblichkeitsanforderungen bieten. Wir werden zwischen Plenum, kürzeren zufälligen Kleingruppen und mindestens einer Phase in selbstgewählten Kleingruppen wechseln. Ich werde moderieren, eigene Erfahrungen zur Verfügung stellen und theoretische Einordnungen anbieten.

Voraussetzungen: Dieses Online-Seminar richtet sich primär an Teilnehmende aus Modul 1. Alternativ ist eine Teilnahme auch möglich, wenn vorbereitend der Text: Katharina Debus (2012): Und die Mädchen? unter http://www.jungenarbeit-und-schule.de/material/abschlusspublikation gelesen wird. Voraussichtlich ist es auch möglich, alternativ eine Videodokumentation des ersten Moduls anzuschauen, wenn die Aufzeichnung gelingt.

Informierte Teilnahme: Der Fokus dieses Online-Seminars liegt auf der Beschäftigung mit Weiblichkeitsanforderungen und deren Wirkungen auf das eigene Leben. Die Teilnehmenden sollten bereit sein, verschiedene Realitäten von trans[1], inter*[2] und cis[3] Menschen mitzudenken[4] und sich um ein inklusives Herangehen im Sinne der oben genannten Zielgruppen zu bemühen.

Da u.a. Körper, Identitäten und Sozialisationserfahrungen für verschiedene trans, inter* und cis Menschen in unterschiedlicher Weise von Bedeutung sind, ist eine Teilnahme nur zu empfehlen, wenn es gerade passt, mit Differenzen in der Selbstwahrnehmung und Sprache umzugehen und wenn eine wohlwollende und fehlerfreundliche Haltung möglich ist. Ich werde mich um eine vertrauensvolle und warme Atmosphäre mit Kennenlernen am Anfang bemühen. Dennoch handelt es sich bei diesem Seminar nicht um einen Safe Space, in dem Verletzungen ausgeschlossen werden können, sonderneher um einen Braver Space, der sich um eine wohlwollende Atmosphäre bemüht, in der unter Umständen zeitweise die Komfortzone verlassen wird, Irritationen und Widerspruch möglich sind und Schmerz thematisiert werden kann.

Ich (Katharina Debus) bin selbst cis Frau, wurde also bei Geburt zum Mädchen erklärt und finde die Identität Frau für mich passend. Ich bemühe mich darum, verschiedene trans Perspektiven auf Weiblichkeitsanforderungen einzubeziehen.

Alle Teilnehmenden sollten vorher überlegen, ob dies ein Angebot ist, das zu diesem Zeitpunkt für Euch/Sie passt. Eine Thematisierung von Unwohlsein und Kritik ist möglich, der Fokus soll aber auf dem persönlichen Austausch zu eigenen Erfahrungen liegen und ich fühle mich dafür verantwortlich, diesen Fokus zu halten.

Modul 3:

Warum verhalten sich Menschen diskriminierend?

Ein Online-Seminar zur subjektiven Funktionalität diskriminierender Einstellungen und Verhaltensweisen

Do, 30.7. 15-18h, Technik-Check-In ab 14:45

Zielgruppe: Alle Interessierten. Transfers werden öfter einen Blick auf Pädagogik werfen, aber auch Nicht-Pädagog*innen sind herzlich willkommen. Ich bemühe mich um eine gut verständliche Sprache, aber Fremdwörter werden aufgrund der zeitlichen Dichte immer wieder vorkommen. Es darf dazu gerne nachgefragt werden.

Quereinstieg willkommen!

Aus den Fehlern der Rechtsextremismusprävention der 1990er Jahre konnten wir lernen, dass die (nicht nur) pädagogische Diskriminierungsprävention auf mindestens 3 Säulen stehen sollte: 1. dem Empowerment von Menschen, denen Diskriminierung widerfährt oder widerfahren könnte, 2. der Stärkung nicht-diskriminierender Räume, Verhaltensweisen und Subkulturen sowie 3. der präventiven Arbeit mit Menschen, die diskriminierend handeln oder die in Zukunft diskriminierend handeln könnten.

Der Ansatz der subjektiven Funktionalität von Diskriminierung ist eher unter 2. und 3. zu verorten. Er wurde in der Kritischen Psychologie entwickelt und von verschiedenen Aktivist*innen, Forscher*innen und Pädagog*innen weiterentwickelt. Er geht davon aus, dass Menschen nicht nur aus bösem Willen, Privilegiertheit oder Mangel an besserem Wissen diskriminierend denken und handeln, sondern dass dieses Denken und Handeln oft Funktionen erfüllt. Ohne präventiv an diesen Funktionen anzusetzen und Alternativen zu erarbeiten, kann Prävention nur sehr eingeschränkt gelingen.

Das Online-Seminar führt in den Ansatz der subjektiven Funktionalität von Diskriminierung ein und stellt Thesen zu diesen Funktionalitäten auf. Es geht dabei nicht um eine Entschuldigung diskriminierender Denk- und Verhaltensweisen, sondern um deren bessere Durchdringung. Diese ist als Basis zur Einordnung und zielgerichteteren Prävention gedacht. Das Seminar besteht wesentlich aus einem Vortrag, der von kleinen Austauschphasen in Zufallsgruppen und einer Pause unterbrochen wird.

Modul 4:

Friedfertige Frauen und Mädchen?

Ein Online-Seminar zur subjektiven Funktionalität von Diskriminierung vor dem Hintergrund von Weiblichkeitsanforderungen

Do, 6.8. 15-18h, Technik-Check-In 14:45

Zielgruppe: Alle Interessierten. Transfers werden öfter einen Blick auf Pädagogik werfen, aber auch Nicht-Pädagog*innen sind herzlich willkommen. Ich bemühe mich um eine gut verständliche Sprache, aber Fremdwörter werden aufgrund der zeitlichen Dichte immer wieder vorkommen. Es darf dazu gerne nachgefragt werden.

Teilnahme-Voraussetzungen siehe unten.

Eine mögliche subjektive Funktionalität für diskriminierendes Denken und Handeln kann im Umgang mit eigenen Diskriminierungserfahrungen sowie im Umgang mit engen Geschlechternormen liegen. Dies gilt auch für diskriminierendes Verhalten und antifeministische Angriffe und Abgrenzungen von Frauen und Mädchen. Aufbauend auf den Vorträgen vom ersten und dritten Modul (Ersatzmöglichkeiten siehe unten) wird es in diesem Online-Seminar um spezifische Motivationen für diskriminierendes Verhalten vor dem Hintergrund von Weiblichkeitsanforderungen gehen. Auch dieses Online-Seminar ist zentral um einen Vortrag strukturiert, der in diesem Fall vor allem Thesen aufstellt, die als Anregung für die eigene Analyse und Praxis der Teilnehmenden gedacht sind. Auch hier wird es mindestens kurze Austauschphasen in Zufallsgruppen und eine Pause geben. Die genaue Planung findet abhängig vom Verlauf der Module 1 und 3 statt.

Voraussetzungen: Dieses Online-Seminar richtet sich primär an Teilnehmende aus den Modulen 1 und 3. Alternativ ist eine Teilnahme auch möglich, wenn zum Ersatz von Modul 1 vorbereitend der Text: Katharina Debus (2012): Und die Mädchen? unter http://www.jungenarbeit-und-schule.de/material/abschlusspublikation und zum Ersatz von Modul 3 der Text: Katharina Debus (2014): Rechtsextremismus als Suche nach Handlungsfähigkeit unter https://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_302.pdf gelesen wird. Wahrscheinlich ist es auch möglich, alternativ die Videodokumentationen des ersten und dritten Moduls anzuschauen, wenn die Aufzeichnungen gelingen.

 

Diese Online-Seminar-Reihe findet im Rahmen des Projekts Schnittstelle Geschlecht –Geschlechterreflektierte Bildung als Prävention von Sexismus, Vielfaltsfeindlichkeit und Rechtsextremismus statt. Das Projekt wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

 

[1] Trans Teilnehmende an diesem Seminar können entweder bei Geburt als Junge in die Geburtsurkunde eingetragen worden sein und heute als Frauen leben. Oder sie wurden bei Geburt als Mädchen eingetragen, leben aber heute als Männer, nicht-binär, genderqueer etc.

[2] Inter* Teilnehmende an diesem Seminar können entweder von anderen in der Kindheit als Mädchen behandelt worden sein und heute als Frau, Inter*, Mann oder anderes Geschlecht leben. Oder sie können bei Geburt als ein anderes Geschlecht eingeordnet worden sein und heute als Frau leben.

[3] Cis Frauen oder Mädchen sind Menschen, die bei Geburt als Mädchen in die Geburtsurkunde eingetragen wurden und heute auch als Frauen oder Mädchen leben.

[4] Es ist für die Teilnahme am Seminar nicht notwendig, all diese Begriffe zu kennen. Es sollte nur nicht überraschen, wenn Menschen teilnehmen, die andere als die eigenen Erfahrungen mitbringen und es sollte ein ehrliches Bemühen vorhanden sein, sie mit ihren Erfahrungen, Identitäten, Körpern und Selbstbeschreibungen zu akzeptieren und respektieren. Wer sich weiter informieren will, findet Begriffserklärungen u.a. in unserem Glossar unter https://interventionen.dissens.de/materialien/glossar.


19.03.2020

Workshop "Dilemmata navigieren – Lernen zu Diskriminierung in heterogenen Gruppen"

In fast allen Bildungskontexten haben wir es mit heterogenen Gruppen zu tun. In Lernsituationen zum Thema Diskriminierung kann es durch unterschiedliche Zugehörigkeiten/Positionierungen, Erfahrungen, Verletzlichkeiten und Wissensstände zu besonderen Herausforderungen kommen.
Im Workshop werden wir uns mit typischen Dynamiken und Dilemmata beschäftigen, die wir sowohl aus der Erwachsenenbildung als auch aus politischen Diskussionen zum Thema Diskriminierung kennen. Den Umgang mit diesen Dilemmata und Dynamiken erleben wir häufig als lähmend und unproduktiv. Ein Verständnis von Dilemmata und Balanceakten kann dabei helfen, (wieder) handlungsfähig zu werden.


19.03.2020 - 20.03.2020

Fortbildung: Jungen Stärken für soziale, erzieherische und Pflegerische Berufe

am 19.-20.03.20 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.

Jungen* stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs
In Kooperation mit Dissens - Institut für Bildung und Forschung

Fortbildung am 19.-20.03.20 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.

Der Boys‘Day ist ein wichtiger Baustein für die Erweiterung des Berufwahlverhaltens von Jungen in Richtung von sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufen (Care-Berufe). Darüber hinaus ist es grundlegend, dass pädagogische Fachkräfte ihnen in der Phase ihrer Berufsorientierung geschlechtersensibel begleitend zur Seite stehen. Die leitende Fragestellung der Fortbildung ist: Wie lassen sich Jungen darin unterstützen, einen sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Beruf zu erlernen? Im Rahmen der Fortbildung werden folgende Themen bearbeitet: Arbeit, Arbeitsmarkt und Geschlecht, Männlichkeit und Fürsorge sowie Geschlechterstereotypen. Es werden vielfältige Methoden erprobt, die in der Arbeit mit Jungen zum Einsatz kommen können. Zusätzlich hat die Fortbildung folgende Ziele: Reflexion eigener Erfahrungen und Haltungen im Kontext von Geschlecht Männlichkeit und Beruf, Stärkung der Bildungs- und Beratungskompetenz für eine vielfaltsorientierte Berufswahl, Anwendung der erlernten Fertigkeiten und Methoden im eigenen Arbeitsfeld.

Anmeldungen hier:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=es&uid=20.20


10.03.2020 - 11.03.2020

Fortbildung: Jungen Stärken für soziale, erzieherische und Pflegerische Berufe

Am Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) in Berlin

Jungen* stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs
in Kooperation mit Dissens - Institut für Bildung und Forschung

Fortbildung am 10.-11.03.2020 am Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) in Berlin


Der Boys‘Day ist ein wichtiger Baustein für die Erweiterung des Berufwahlverhaltens von Jungen in Richtung von sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufen (Care-Berufe). Darüber hinaus ist es grundlegend, dass pädagogische Fachkräfte ihnen in der Phase ihrer Berufsorientierung geschlechtersensibel begleitend zur Seite stehen. Die leitende Fragestellung der Fortbildung ist: Wie lassen sich Jungen darin unterstützen, einen sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Beruf zu erlernen? Im Rahmen der Fortbildung werden folgende Themen bearbeitet: Arbeit, Arbeitsmarkt und Geschlecht, Männlichkeit und Fürsorge sowie Geschlechterstereotypen. Es werden vielfältige Methoden erprobt, die in der Arbeit mit Jungen zum Einsatz kommen können. Zusätzlich hat die Fortbildung folgende Ziele: Reflexion eigener Erfahrungen und Haltungen im Kontext von Geschlecht Männlichkeit und Beruf, Stärkung der Bildungs- und Beratungskompetenz für eine vielfaltsorientierte Berufswahl, Anwendung der erlernten Fertigkeiten und Methoden im eigenen Arbeitsfeld. Weitere Fortbildungsangebote zum Themenfeld „Vielfalt von Lebenswelten gestalten“ finden Sie unter: sfbb.berlin-brandenburg.de/Fortbildungsprogramm

Anmeldung unter: sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/938565


27.11.2019

Fortbildung in Frankfurt a.M.: Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Pädagogik

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Pädagogik

Fortbildung in Frankfurt a.M. am 27. November 2019

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, insbesondere Lehrer_innen und Referendar_innen

Referentinnen: Ulla Wittenzellner & Sarah Klemm

Als Teil menschlicher Vielfalt sind geschlechtliche und sexuelle Identitäten wichtige Faktoren in Pädagogik und Sozialer Arbeit. Statistisch gesehen gibt es in allen pädagogischen Einrichtungen lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und queere (lsbtiq) Kinder und Jugendliche. Gerade ihre häufige Unsichtbarkeit verweist auf erhöhten Handlungsbedarf. Eine pädagogische Kultur, die von der Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt geprägt ist, ermöglicht lsbtiq Jugendlichen inklusive Teilhabe sowie die Entfaltung ihrer vielfältigen Ressourcen und trägt so zur Verwirklichung ihres Menschrechts auf Bildung bei. Aber auch heterosexuelle und relativ geschlechtskonform lebende Kinder und Jugendliche sind dem Druck ausgesetzt, stereotyp „richtige“ Jungen und Mädchen zu sein, um nicht abgewertet und ausgegrenzt zu werden. Auch sie können in einer Umgebung, die von der Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt geprägt ist, freier leben und besser lernen. Dafür ist es wichtig, dass Lehrer_innen, pädagogische Fachkräfte und Sozialarbeiter_innen um die real existierende Vielfalt an sexuellen und geschlechtlichen Identitäten sowie Diskriminierungsmechanismen wissen und darauf vorbereitet sind, allen Kindern und Jugendlichen inklusive und interessante Lern- und Entwicklungsangebote zu machen.
Im Workshop werden wir einerseits unterschiedliche Dimensionen geschlechtlicher und sexueller Vielfalt sowie ihre Relevanz für die Pädagogik thematisieren. Andererseits werden wir über Möglichkeiten des Praxistransfers sowie über Erfahrungen und mögliche Strategien im Umgang mit homo-, trans*- und inter*feindlicher Diskriminierung an Schulen und im Unterricht sprechen. Der Workshop richtet sich an alle, die sich in nichtdiskriminierender Form mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt beschäftigen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung online bei der lea bildungsgesellschaft.


21.11.2019 - 22.11.2019

Netzwerk-Tagung: Haltung zeigen - Antifeminismus solidarisch begegnen, Düsseldorf

Mit einem von Dissens-Mitarbeiter Iven Saadi begleiteten Gespräch zu Emanzipatorischer Bildung/Erwachsenenbildung

Das gesellschaftspolitische Klima ist rauer geworden. Antifeministische und rechtspopulistische Zumutungen begegnen uns überall: im beruflichen Umfeld, bei (gesellschafts)politischem Engagement, im privaten Alltag oder im Internet. Egal wo - ob in der Sozialen Arbeit oder in pädagogischen Handlungsfeldern wie Kita, Schule, Erwachsenenbildung, ob in Wissenschaft und Forschung oder kommunaler Gleichstellungsarbeit, ob bei ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten, in der Kirchengemeinde oder bei gewerkschaftlicher Arbeit in und außerhalb des Betriebs: wenn wir Haltung zeigen wollen gegen antifeministische Abwertungen und Angriffe, wenn wir eintreten wollen für eine offene, feministische und liberale Gesellschaft, dann brauchen wir nicht nur Mut, sondern auch handlungsrelevantes Wissen, praktikable Strategien und Fähigkeiten diese umzusetzen - am besten solidarisch mit Gleichgesinnten.
Die Netzwerktagung "Haltung zeigen" bietet gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gibt Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es werden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse beziehen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.

Die Tagung richtet sich an
- Akteur*innen aus gleichstellungspolitischer und feministischer Praxis,
- Antidiskriminierungs-und Gleichstellungsbeauftragte aus Kommunen, Bund, Land,
- Universitäten-Lehrende und Lernende aus Gender Studies, Geschlechterforschung
- in pädagogischen Arbeitsfeldern Aktive, Lehrer*innen, Bildungsarbeiter*innen
- Aktive aus Politik und Zivilgesellschaft

Veranstalter*innen:
Heinrich-Böll-Stiftung NRW, Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung wird in Kooperation durchgeführt u.a. mit

- LaKof NRW (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen)
- LAG Lesben in NRW e.V.(Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in Nordrhein-Westfalen)
- Netzwerk Frauen-und Geschlechterforschung NRW
- FUMA (Fachstelle Gender & Diversität NRW)
- Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW
- Amadeu-Antonio-Stiftung
- Bundesforum Männer e.V. (Interessenverband Jungen, Männer & Väter)

Tagungssprache: deutsch sowie am ersten Tag Simultanübersetzung deutsch/englisch

Das Programm findet am 21.11.2019 von 10-18 Uhr statt und am 22.11.2019 von 10-17.30 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen unter: calendar.boell.de/de/event/haltung-zeigen-antifeminismus-solidarisch-begegnen-0



Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Bitte geben Sie im Freitextfeld an, ob Sie an einem Workshop "Argumentationstraining gegen antifeministische Äußerungen" am Donnerstag der Freitag teilnehmen möchten.

Das ausführliche Programm und weitere Beiträge finden Sie unter:

www.gwi-boell.de/de/uebersicht-netzwerk-tagung-haltung-zeigen-antifeminismus-solidarisch-begegnen


16.11.2019 - 16.11.2019

Reclaim Digital Spaces - queere und feministische Perspektiven im Netz stärken!

Workshoptag am 16. November 2019 von 13 bis 21 Uhr in Berlin Prenzlauer Berg, Jugendkulturzentrum Königstadt, Saarbrücker Straße 23 (U2 Senefelder Platz, M8 Rosa-Luxemburg-Platz, M2 Mollstr./ Prenzlauer Allee)

Anmeldung unter: anmeldung_rds[at]dissens.de

Hassrede, Antifeminismus und homo-, trans*- und inter*feindliche Angriffe im Netz sind weit verbreitet: Kaum jemand liest noch die Kommentare unter YouTube Videos und Online-Zeitungen, Google spuckt für Suchbegriffe rund um Gender jede Menge rechtspopulistische Inhalte aus, Frauen, LSBTIQ werden bedroht und beleidigt. Wir wollen ein Netz, das für alle offen und zugänglich ist!

Wie stärken wir emanzipatorische Perspektiven und Positionen im digitalen Raum? Wie können wir mit Angriffen und Hass umgehen und uns schützen?
Diese und andere Fragen diskutieren wir mit euch bei unserem Workshoptag Reclaim Digital Spaces:

13h Ankommen
14h Hallo und Einführung: Netz und Geschlecht – zwischen Angriffen und Empowerment
16h Workshops:
• Argumentationstraining gegen Antifeminismus
• Feministclickback – Suchmaschinenoptimierung gegen Rechts
• Outside the Binary in Sozialen Medien
• Gif-Club mit Fotobox
• Digitale Selbstverteidigung: Browsen
18h Snack
Ab 19h (anti-)feministisches Quiz mit Limo und Chips

Die Teilnahme ist kostenlos.
Für vegetarische/vegane Verpflegung ist gesorgt.

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich. Da die Räumlichkeiten teilweise rollstuhlgeeignet sind, gebt uns doch bitte bei der Anmeldung Bescheid, für welchen Workshop ihr euch interessiert.
Wenn ihr von außerhalb Berlins für den Workshop anreist und Reisekostenzuschuss benötigt, meldet euch gerne bei uns.

Mehr Infos unter: https://www.facebook.com/genderdings

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier zum Download.

Ausschluss: Entsprechend § 6 Absatz 1 VersG, behalten es sich die Veranstaltenden vor, von Ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch antifeministische, homo-, trans*- und inter*feindliche, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten oder bereits in der Vergangenheit in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


13.11.2019 - 13.11.2019

Fachtag: LSBTIQPA+ und geschlechtsbezogene Gewalt

Abschlusstagung des Projekts Look Wide, 13. November im Aquarium am Südblock, Berlin

Personen aus dem LSBTIQPA+-Spektrum (lesbisch, schwul, bi, trans, inter, queer, pansexuell, asexuell/aromantisch) sind oft alltäglich geschlechtsbezogener Gewalt ausgesetzt. Gleichzeitig sind nicht alle Anti-Gewalt-Einrichtungen mit Fachwissen bzgl. LSBTIQPA+-Lebenweisen ausgestattet. Das Projekt Look Wide setzt hier an – mit Hilfe von Befragungen wurde die Versorgungslage erfasst sowie die Bedarfe von LSBTIQPA+-Personen nach Gewalt erhoben. Fachkräfte wurden fortgebildet und ein Praxishandbuch wird erscheinen. Bei dem Fachtag zum Thema LSBTIQPA+ und geschlechtsbezogene Gewalt geben wir einen Einblick in die Ergebnisse unserer Erhebung, sprechen über die Fortbildungsinhalte und stellen unser Praxishandbuch vor.

Eingeladen sind Fachkräfte aus dem Anti-Gewalt- und Anti-Diskriminierungsbereich, Aktivist_innen im Feld und alle, die sich für den Themenkomplex rund um LSBTIQPA+ und geschlechtsbezogene Gewalt interessieren.

 

Programm

9.30 Uhr Anmeldung

10 Uhr Begrüßung, anschließend Fachvortrag von Gabriel_Nox Kohnke, Projektdurchführung und Praxisforscher_in

11 bis 13 Uhr Workshop-Phase 1

Workshop 1: „Ist doch nicht so schlimm!?“ - Sensibilisierung für Mikro-Aggressionen in der Beratung von Kalle Hümpfner

Workshop 2: Prävention von geschlechtsbezogener Gewalt durch und in der Arbeit mit Jugendlichen von Jana Haskamp und Dr. Daniel Holtermann

Workshop 3: Umgang mit eigener Gewaltbetroffenheit in Professionellen und/oder politischen Kontexten – Ein Erfahrungsaustausch von Kim Möhrs

13.15 bis 14.15 Uhr Mittagspause

14.15 bis 16.15 Uhr Workshop-Phase 2

Workshop 4: (Un)Sichtbarkeit von eigener Positioniertheit/Positionierung im Beratungskontext von Samira Grabarz

Workshop 5: Intersektionalität und Unterstützung nach Gewalt von LesMigraS

Workshop 6: Trans* und sexualisierte Gewalt von Gabriel_Nox Kohnke

16.30 bis 17 Uhr Abschluss

 

Zur Anmeldung und zu den Workshopbeschreibungen geht es hier:

https://eveeno.com/310664557

Oben an der rechten Seite finden Sie einen Reiter "Anmeldungen".

Die Teilnehmendenzahl der Tagung ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung erforderlich. Der Teilnahmebeitrag liegt bei 10 Euro pro Person und ist zahlbar in bar (und gerne passend) am Anmeldetisch am Morgen des Veranstaltungstages. (Sie erhalten dort eine Quittung.)

Die Veranstaltungsräume und die Toiletten sind mit Rollstuhl zugänglich. Eine DGS-Übersetzung ist leider nicht möglich.

Sie sind am Thema interessiert, können aber leider am Fachtag nicht teilnehmen? Schreiben Sie uns eine Mail an lookwide(at)dissens.de Dann erhalten Sie Nachricht, sobald unser Handbuch erscheint und können dieses dann kostenfrei anfordern.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an uns unter lookwide(at)dissens.de


12.11.2019 - 12.11.2019

Buchpräsentation: Warum Feminismus gut für Männer ist

Dissens-Mitarbeiter Iven Saadi diskutiert mit Buchautor Jens van Tricht und der Feministin Yvonne Everhartz.

Buchpremiere und Gespräch am 12. November, 19.00 - 21.00 Uhr, in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin.

Mit: Jens van Tricht (Buchautor), Iven Saadi (Politikwissenschaftler), Yvonne Everhartz (Politologin und Feministin)

Moderation: Heide Oestreich (Journalistin)

Viele Männer reagieren geradezu aggressiv auf Feminismus. Warum eigentlich? Leiden doch auch Männer unter den ungerechten Geschlechterverhältnissen, die sie selbst geschaffen haben: Sie bekommen häufiger einen Herzinfarkt als Frauen, begehen öfter Suizid, haben generell eine geringere Lebenserwartung. All das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass sie sich immer noch an überkommenen Vorstellungen von Männlichkeit orientieren, möglichst viel arbeiten, Stärke und Durchsetzungsvermögen zeigen wollen. Nicht nur aber gerade auch gegen solche einengenden Rollenerwartungen kämpft Feminismus.

Jens van Trichts Buch „Warum Feminismus gut für Männer ist“ wirft einen Blick darauf, wie bestimmte Männlichkeitsvorstellungen toxisch wirken und was Männer tun können, um sich davon zu befreien. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die freie Entfaltung von Talenten und Vorlieben eines jeden Menschen.

Im Gespräch mit dem niederländischen Buchautor und Gästen geht es um Feminismen, „toxische“ Männlichkeiten und wie Feminismus dazu beitragen kann, eine (geschlechter-)gerechtere Welt zu schaffen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sprache: Deutsch, Deutsche Gebärdensprache

Weitere Informationen gibt es hier.

Zuletzt aktualisiert am 02.06.2020