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2-tägige Fortbildung in Berlin: Hassrede im Internet

Hassrede im Internet - antifeministischen Angriffen im Netz begegnen

Fortbildung im Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) am 23. und 24. September 2019

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Referentinnen: Ulla Wittenzellner & Sarah Klemm

Hassrede im Netz, besonders in Sozialen Medien, ist in den letzten Jahren verstärkt in die öffentliche und politische Diskussion geraten. Eine 2016 veröffentlichte Umfrage ergab, dass über 90 Prozent der 14- bis 24-Jährigen bereits mit Hassrede im Netz konfrontiert waren. Hasskommentare richten sich vor allem gegen Menschen, die auch offline von Diskriminierung betroffen sind. In diesem zweitägigen Workshop wird dem Phänomen Hassrede am Beispiel sexistischer, homo-, trans*- und inter*feindlicher Angriffe nachgegangen. Sie erhalten grundlegendes Wissen zum Thema Hassrede sowie zu geschlechts- und sexualitätsbezogenen Diskriminierungen. Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Angriffen im Netz werden aufgezeigt und ihr Transfer in die pädagogische Praxis ermöglicht: Wie kann ich mich möglichst sicher im Netz und in Sozialen Medien bewegen? Wie verhalte ich mich, wenn ich mit Hasskommentaren konfrontiert werde? Wie gehen Betroffene damit um? Wie kann Engagement gegen Hassrede aussehen? In Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen werden die Teilnehmenden dazu befähigt, Jugendliche auch im Netz gegen sexistische, homo-, trans*- und inter*feindliche Diskriminierung stark zu machen.

Weitere Informationen hier, Anmeldung online auf der Website des SFBB.

Zuletzt aktualisiert am 13.07.2019